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unsere Schwerpunkte:

Wasserfilter

Wasserenthärtungsanlagen

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Trinkwasser Desinfektion

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Umkehrosmoseanlagen

Wasserversorgung

Hier finden Sie kurze Informationen zu:

1. Allgemeines zum Thema Wasser

2. Der Ionenaustausch

3. Desinfektion von Wasser

4. Umkehrosmose

5. Nitrat im Wasser

1. Der Wasserkreislauf

Wasser bildet einen immerwährenden Kreislauf auf unserer Erde. Es kommt dabei  mit unerwünschten Substanzen in Verbindung. Das verdunstete  Oberflächenwasser bildet Wolken, die früher oder später in Form von  Niederschlag zur Erde zurückkehren. Während der Regen fällt, nimmt er  eine Vielzahl von Verunreinigungen auf, die seine ursprünglich  natürlichen und wichtigen Funktionen stark beeinträchtigen (saurer  Regen).Der Regen fällt zur Erde und nimmt auf dem Wege durch das  Erdreich zu den unterirdischen Wasserschichten eine Reihe organischer  Komponenten, Kalkstein, Eisen, und andere Mineralien auf. Soweit sich  dies dabei in normale Grenzen hält, schadet es nicht. Sind jedoch von  einzelnen Bestandteilen zu viel im Erdreich, kann es zu erhöhten  Anteilen dieser Stoffe im Wasser kommen, z.B. das Wasser wird hart,  enthält Eisen und Mangan, ist salzhaltig, es wird zu sauer oder  alkalisch.

2. Der Ionenaustausch

Das Herzstück einer Wasserenthärtungsanlage auf der Basis des  Ionenaustausch ist das Austauschermaterial. Es besteht aus porösem  Kunstharz. Seine besondere Eigenschaft besteht darin, im Wasser gelöste  Ionen auszutauschen. Das Wasser ist zunächst mit Natrium Ionen besetzt.  Leitet man hartes Wasser über das Harz, so werden die im Wasser  enthaltenen Calzium- und Magnesium Ionen gegen die vorhandenen Natrium  Ionen ausgetauscht.

Regeneration

Nach einem bestimmten Wasserdurchsatz ist die Oberfläche des  Austauschermaterials mit Calzium und Magnesium Ionen anstatt mit Natrium Ionen besetzt. Es kann kein weiterer Austausch mehr stattfinden. Um das Austauschermaterial zu regenerieren, müssen Calzium und Magnesium Ionen von der Oberfläche des Austauschermaterials wieder entfernt werden.  Hierzu leitet man eine Salzlösung über den Austauscher. Jetzt tauschen  die Calzium und Magnesium Ionen wieder ihren Platz mit den Natrium  Ionen. Das Austauschermaterial ist damit regeneriert und wieder  einsatzbereit.

3. Desinfektion von Wasser

In vielen Bereichen ist eine Desinfektion von Wasser unumgänglich, denn  Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für den Menschen. Wichtigste Forderung hierbei:

Trinkwasser muss frei sein von Krankheitserregern und darf keine gesundheitsschädigenden Eigenschaften haben!

Wird festgestellt, dass die Wasserqualität nicht den Anforderungen  entspricht, oder das auf Grund der Situation und den Umweltbedingungen  im Wasserspender die Möglichkeit der mikrobiologischen  Qualitätsbeeinträchtigung bestehen kann, muss das Wasser desinfiziert  werden.

Desinfektionsmedium:

Quell- und Brunnenwasser, Talsperrenwasser, Oberflächenwasser, Regenwasser

Anwender:

Trinkwasserversorgung, Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie, Medizintechnik, Produktions-  und Reinstwasserindustrie, Schwimmbäder

Möglichkeiten der Desinfektion von Wasser:

UV Desinfektion

UV Strahlen sind energiereiche elektromagnetische Strahlen, die im  natürlichen Spektrum der von der Sonne ausgehenden Strahlung vorkommen.  Sie liegen im Bereich des kurzwelligen unsichtbaren Lichtes von 100 -  400nm.

Die UV Strahlung wird wie folgt unterteilt:

  • UVA - 315-400nm
  • UVB - 280-315nm
  • UVC - 100-280nm

Der Strahlungsbereich unterhalb 200nm beinhaltet ionisierende  ozonerzeugende bzw. harte Strahlung. Dieser Bereich ist gesetzlich für  die Behandlung von Trinkwasser nicht zugelassen und findet daher in der  Wasseraufbereitung keine Anwendung. Untersuchungen ergaben, dass die  Wellenlänge bei 254nm eine besonders starke Entkeimungsleistung hat.  Begründet ist dies darin, dass das Absorptionsspektrum der DNS  (Desoxiribonukleinsäure) mit ihrem Maximalwert zwischen 260 und 280nm  liegt. Dazu sollte auch die angeführte Grafik betrachtet werden.

Die für die UV Desinfektion verwendeten Quecksilber - Niederdruckstrahler  haben ihr Leistungsmaximum bei 254 nm und decken sich somit nahezu mit  der Absorptionskurve der DNS. UV- Strahlung lässt eine photochemische  Reaktion in der DNS aus, wobei es zur Bildung von Dimeren bevorzugt an  den Thyminbasen kommt. Damit wird sofort die Bindungsmöglichkeit zu den  Adeninbasen blockiert, und somit eine weitere Zellvermehrung und der  Stoffwechsel unterbunden. Auf diese Weise werden die Mikroorganismen  inaktiviert und unschädlich gemacht. Es entstehen dabei keinerlei  Nebenprodukte, die eine Veränderung des Wassers oder Negativfolgen beim  Genuss des Wassers hervorrufen könnten.

4. Umkehrosmose

Das Verfahren der umgekehrten Osmose zur Entsalzung von Wasser hat sich aus umweltfreundlichen Gründen durchgesetzt. Neben den Umweltaspekten sind  im Hinblick auf Abwasserbelastung ein vollautomatischer Betrieb,  Wirtschaftlichkeit sowie Bedienerfreundlichkeit weitere Gründe für den  Einsatz von Umkehrosmoseanlagen. Durch das Verfahren selbst bedingt, ist kein Einsatz von Chemikalien im Vergleich zu herkömmlichen  Entsalzungsanlagen nach dem Ionenaustauschverfahren notwendig. In vielen Fällen ist trotzdem eine Vorbehandlung des Rohwassers notwendig.

Anwendungsgebiete:

- Aufbereitung von Trinkwasser
- Nitratentfernung aus Trinkwasser
- Aufbereitung von Wasser für die Lebensmittelindustrie
- Aufbereitung von Wasser für die Gastronomie und Hotellerie
- Aufbereitung von technischem Wasser für Kesselspeisewasser, Kühlwasser
- Aufbereitung von Wasser für die pharmazeutische Industrie
- Aufbereitung von Wasser für die Getränkeindustrie

Verfahrenstechnik

Osmose bzw. osmotischer Druck entsteht, wenn Wasser unterschiedlicher  Salzkonzentration durch eine halbdurchlässige Membran diffundiert. der  dabei entstehende Druck ist proportional zum Konzentrationsunterschied.  Diese halbdurchlässige Membran hält Salze einer Lösung zurück und lässt  reines, salzfreies Wasser passieren. Durch Umkehrung dieses natürlichen  Vorgangs, indem man auf der Seite der höheren Konzentration einen  höheren Druck aufwendet, lässt sich salzhaltiges Wasser auf natürlichem  Wege entsalzen. Man spricht hier vom Verfahren der umgekehrten Osmose.

5. Nitrat

Nitrat kommt in natürlichen Wässern nicht oder nur als Spurenelement vor. Die  moderne Landwirtschaft mit Kunstdüngern und Massentierhaltung ist in  erster Linie für die Einbringung von Stickstoff in den Boden  verantwortlich. Im Boden wird dann der Stickstoff zu Nitrit (NO2) und  Nitrat (NO3) oxidiert und gelangt in das Grundwasser. Nitrat und Nitrit  bilden im Körper des Menschen Nitrosamine, die als Krebserreger bekannt  sind. Zur Entfernung von Nitrat und Nitrit benutzt man zum einen Filteranlagen auf der Basis des Ionenaustauschs und zum Anderen Umkehrosmose Entsalzungsanlagen. Bei den Ionenaustauschern wird Nitrat im Austausch  gegen Chloride ausgetauscht. Als Regenerationsmittel dient Salz (NaCl)  oder eine verdünnte Salzsäure Lösung (HCl). Bei der Umkehrosmose wird  das Wasser über eine Membran geführt, die Salze wie z.B. Nitrat und  Nitrit zurückhält und ein hochreines Wasser produziert.

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